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Eine Feuerwehr-Einsatz-Zentrale (kurz: FEZ) ist eine ortsfeste
Führungseinrichtung auf Gemeindeebene und soll den
Einsatzleiter im Einsatzfall rückwärtig untersützen
(§3 FwVO). Im Gegensatz zu einer Leitstelle ist in
Rheinland-Pfalz eine FEZ jedoch nicht ständig mit Personal
besetzt. Erst nach einer entsprechenden Alarmierung zu einem
Einsatz nehmen die ehrenamtlichen Feuerwehrleute die Arbeit
in der Feuerwehr-Einsatz-Zentrale auf.
Als
ständig besetzte Annahmestelle für Notrufe ist
für den Kreis Trier-Saarburg die Integrierte
Leitstelle (ILSt) bei der Berufsfeuerwehr Trier zuständig.
Dort läuft die Notrufnummer
112 auf. Die Feuerwehrleute und Rettungsassistenten
nehmen Notrufe aus der Bevölkerung entgegen und alarmieren
dann die entsprechenden Einheiten aus Feuerwehr, Rettungsdienst,
THW und sogar die Polizei. Nach dieser sogenannten Erstalarmierung
und entsprechender Einsatzgröße übernimmt
dann das Personal der Feuerwehr-Einsatz-Zentrale alle weitere
Arbeiten zu dem alarmierten Einsatz.
Die
Verbandsgemeinde Saarburg-Kell unterhält zwei Feuerwehr-Einsatz-Zentralen,
was der Fusion aus dem Verbandsgemeinden Kell am See und
Saarburg geschuldet ist. Die FEZ Kell am See ist seit der
Indienststellung 2000/2001 im Feuerwehrhaus der Freiw. Feuerwehr
Kell am See untergebracht.
Das Einsatzgebiet umfasst primär das gesamte Gebiet
der ehemaligen VG Kell am See (160,2 qkm und ca. 9.400 Einwohner)
mit den Ortsgemeinden Baldringen, Greimerath, Heddert, Hentern,
Kell am See, Mandern, Lampaden, Paschel, Schillingen, Schömerich,
Vierherrenborn, Waldweiler und Zerf.
Sekundär erweitert sich das Einsatzgebiet auf die gesamte
VG. Bei der FEZ Saarburg ist es umgekehrt.
Im Einsatz wird die FEZ durch mindestens zwei entsprechend
ausgebildete Personen besetzt, die die Aufgaben der Integrierten
Leitstelle Trier übernehmen. Im Bedarfsfall kann zu
jederzeit auf die ILSt zurück gegriffen werden.
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